Genealogische Abkürzungen Genealogische Abkürzungen

Genealogische Abkürzungen und ihre Bedeutung

Hier finden Sie zahlreiche genealogische Abkürzungen mit Ihrer Bedeutung
Erläuterungen, ältere Ausdrücke, Berufe, Standesbezeichnungen, Tätigkeiten, Vornamen u. v. m.

Hinweise:

  • Beachten Sie ggf. unterschiedliche Schreibweisen (zum Beispiel c und k oder i und j oder n und nn …).
  • Suchen Sie bi bei Abkürzungen mit und ohne Punkt bzw. mit und ohne Leerzeichen (zum Beispiel: RIP und R.I.P. und R. I. P. bzw. a.a. und a. a.).
  • Die Groß- oder Kleinschreibung spielt bei bei Abkürzungen selten ein Rolle.

In den Erläuterungen verwendete Abkürzungen

  • BAY Bayern
  • BÖH Böhmen
  • ÖST Österreich
  • SAU Sauerland
  • SBÖ Südböhmen
  • (*) Vornamensformen aus dem 14.- 17. Jh. nach 9.)
  • [fr] französisch oder aus dem Fr.
  • [gr] griechisch oder aus dem Gr.
  • [lat] lateinischen oder aus dem Lat.
  • [pol] polnisch oder aus dem Pol
  • [tsch] tschechisch oder aus dem Tschech.
& # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X
Es gibt 32 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben F beginnen.
f. d.
filius domini -> Sohn Gottes
f. e.
fürsterzbischöflich
f. G.
fürstliche Gnaden
F. M.
Fratres Minores -> Minderbrüder = Franziskaner
f. m. fe. Me.
felicis memoriae -> seligen Gedenkens
f. m., fe. me.
felicis memoriae -> seligen Gedenkens
f. n.
filius, -> a naturalis -> natürliche(r,) d. h. unehelicher Sohn / uneheliche Tochter
F. U. V.
fac ut valeas -> möge es dir gut gehen, lebewohl
f. v.
folio verso -> auf der Rückseite (des Blattes)
F., f, fl.
Florin (französischer Gulden), Gulden -> florin -> florenus, Floren, Florentiener
f., fil.
filius, filii -> Sohn, Söhne; filia, filiae -> Tochter, Töchter
f'a 2a
feria secunda Montag
f'a 3a
feria tertia Dienstag
f'a 4a
feria quarta Mittwoch
f'a 5a f
feria quinta Donnerstag
f'a 7a
feria septima Samstag, Sonnabend
fa 6a
feria sexta Freitag
Fac. -> Jurud. Dec.
facultatis juridicae decanus -> Vorsteher (Dekan) der rechtswissenschaftlichen Fakultät
fe. me., f. m.
felicis memoriae -> seligen Gedenkens
fe. re.
felicis recordationis -> glücklichen Angedenkens
fec., fe.
fecit -> er / sie / es hat (es) gemacht
fer.
feria -> Tag, Wochentag
fer. 2. pasch.
feria secunda paschalis -> zweiter Tag nach Ostern = Ostermontag.
ff
filii -> Söhne (die Verdoppelung wurde häufig angewendet, um die Mehrzahl oder den Superlativ auszudrücken); sehr fein die Reduplikation = Verdoppelung wurde häufig angewendet, um die Mehrzahl oder den Superlativ auszudrücken
fil.
filius -> Sohn
fin
finis -> Ende, Grenze
fl., F.
florenus -> Floren (Florentiner) Florin französischer Gulden -> Gulden in Österreich
fol.
folium -> Blatt
folium
Blatt
fr.
frater -> Bruder, Mönch, Angehöriger einer Gilde; florenus -> seltener als fl. ,für Floren (Florentiner)Floren (Florentiner) Florin französischer Gulden; (rheinischer) Gulden
Frfr.
Freifrau
Frhr.
Freiherr

Quellen

  1. „Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung“ von Ribbe / Henning, Degener-Verlag
    Teil: „Verwandtschaftsbezeichnungen und genealogische Fachsprache“ Ribbe

  2. Verschiedene Bände des Duden

  3. Brockhaus, „Kleines Konversations-Lexikon“, 5. Aufl. von 1906

  4. „Familienkundliches Wörterbuch“ von Fritz Verdenhalven, Degener-Verlag, 3. Aufl.

  5. „Lateinische und deutsche Bezeichnungen in der Familienforschung“ von Josef A. Huber, Augsburg; Aufl. 2001

  6. „Abenteuer Ahnenforschung“ von Eike Pies, Verlag, E: & U. Brockhaus, 1994

  7. „Ahnen- und Familienforschung in Polen leicht gemacht“ von Werner Zurek, Verlag R.G. Fischer, 2. Aufl. 2001

  8. „Wortschatz für den Sippenforscher“ von R. Koppensteiner, Wien 1939

  9. „Laterculus Notarum“, lateinisch-deutsche Interpretationshilfen für spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Archivalien von Karl E. Demandt, Archivschule Marburg, 6. unveränderte Auflage 1998

  10. „Ursprung und Bedeutung der Regulierungs- und Separationsrezesse in den östlichen Provinzen“, Dessin, Berlin 1927. (erhalten von Herrn Peppel, Gelsenkirchener Treff)

  11. „Verzichtbuch der Kirchspiele Hilden und Haan (1562-1623)“ von Heinrich Strangmeier, 1970

  12. „Obligationsprotokolle des Gerichts und Kirchspiels Hilden und Haan (1738-1809) von Wolfgang Wenning, 1986

  13. „Die Amtssprache“ Verdeutschung der hauptsächlichsten im Verkehre der Gerichts- und Verwaltungsbehörden sowie in Rechts- und Staatswissenschaft gebrauchten Fremdwörter von Karl Bruns, Berlin, 9. Aufl. 1914; Nachdruck 2004 des Westfälischen Archivamtes

  14. „Schlüssel zu alten und neuen Abkürzungen“ von Paul Arnold Grun, 1966, reprint 2002 C. A. Starke Verlag

  15. „Latein I für den Sippenforscher“ von Weidler, Grun, 2. Aufl. Lampe, Reprint C.A. Starke Vlg. Limburg

  16. Beiträge in Foren und Mailinglisten

  17. „Wörterbuch zur Familien- und Heimatforschung in Bayern und Österreich“ von Reinhard Riepl, 3. Aufl. 2009

  18. „NS-Deutsch ‚Selbstverständliche’ Begriffe und Schlagwörter aus der Zeit des Nationalsozialismus“ von Karl-Heinz Brackmann und Renate Birkenhauer, Straelener Manuskripte Verlag, 1988

  19. Latein: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/lex-latein.htm

  20. “Vom Abbrändler zum Zentgraf – Wörterbuch zur Landesgeschichte und Heimatforschung in Bayern” von Reinhard Heydenreuter, Wolfgang Pledl, Konrad Ackermann, Volk-Verlag München, 3. Aufl. 2013