Genealogische Abkürzungen Genealogische Abkürzungen

Genealogische Abkürzungen und ihre Bedeutung

Hier finden Sie zahlreiche genealogische Abkürzungen mit Ihrer Bedeutung
Erläuterungen, ältere Ausdrücke, Berufe, Standesbezeichnungen, Tätigkeiten, Vornamen u. v. m.

Hinweise:

  • Beachten Sie ggf. unterschiedliche Schreibweisen (zum Beispiel c und k oder i und j oder n und nn …).
  • Suchen Sie bi bei Abkürzungen mit und ohne Punkt bzw. mit und ohne Leerzeichen (zum Beispiel: RIP und R.I.P. und R. I. P. bzw. a.a. und a. a.).
  • Die Groß- oder Kleinschreibung spielt bei bei Abkürzungen selten ein Rolle.

In den Erläuterungen verwendete Abkürzungen

  • BAY Bayern
  • BÖH Böhmen
  • ÖST Österreich
  • SAU Sauerland
  • SBÖ Südböhmen
  • (*) Vornamensformen aus dem 14.- 17. Jh. nach 9.)
  • [fr] französisch oder aus dem Fr.
  • [gr] griechisch oder aus dem Gr.
  • [lat] lateinischen oder aus dem Lat.
  • [pol] polnisch oder aus dem Pol
  • [tsch] tschechisch oder aus dem Tschech.
& # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X
Es gibt 37 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben M beginnen.
M 1000
(römisches Zahlzeichen)
m.
mons -> Berg; meridies -> Mittag; mensis -> des Monats; mater -> Mutter, Mutter -> , Pfarrkirche
m. c. [M. C.]
mensis currentis -> laufenden Monats; Magister Chirurgiae -> Doktor der Chirurgie
m. c. l.
magna cum laude -> mit Auszeichnung (Examensergebnis)
M. Ch. D.
Magister Chirurgiae Dentalis -> Zahnarzt
M. D.
medicinae doctor -> Doktor der Heilkunde (Medizin)
m. m. p
manu mea propria -> mit meiner eigenen Hand
m. n.
more novo -> nach neuem Brauch; media nocte -> um Mitternacht; mutao nomine -> mit / nach Änderung des Namens
m. p.
mensis praeteriti -> vergangenen Monats
m. p., m. pr., m. pp.
manu propria -> mit eigener Hand, eigenhändig (unterschrieben)
m. s. [M.S.]
memoriae sacrae -> heiligen Angedenkens; more solito -> nach gewohntem Brauch; Manuscriptum -> Handschrift
m. s. c.
mandatum sine clausula -> uneingeschränkte Vollmacht
M. U. D., M. U. Dr
medicinae universalis doctor -> Doktor der gesamten Medizin
m. v.
more vetere -> nach altem Brauch
M., m., Mag.
magister -> Meister, Magister (akademischer Grad)
M., Mk.
Mark
m., mort.
mortuus,a -> gestorben
ma
ma hinter einer Zahl, z.B. 20ma dürfte sein vicesima = der zwanzigste
mar
mariti -> lat. Eheleute, Eltern
matr.
matrina -> Patin
mbus m
orbus gestorben (an)
me
mensis z.B. in der Verbindung 20 me Martii = 20 mensis Martii = am 20. des Monats März
med. prac.
medicinae practicus -> praktischer Arzt
merc.
mercator -> Kaufmann
mgr m
Minister
min. min
ister -> minister
MM
MM Monumentum, Matrimonium
mort.
mortuus oder mortua -> gestorben (m oder f))
mos. Mosaisch
mos. mosaisch = jüdisch
mp
manu propria -> mit eigener Hand
mppa.
manu propria -> eigenhändig (unterschrieben)
mppsss
manu propria subscripsit -> er hat mit eigener Hand unterschrieben
mpria
manu propria -> eigenhändig (unterschrieben)
mrm
Genitiv Plural von mater = der Mütter
mrm m
imonium -> Ehe
Ms, M.S.
manuscriptum -> Handschrift
mut. mut
mutatis mutandis], mit den nötigen Änderungen

Quellen

  1. „Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung“ von Ribbe / Henning, Degener-Verlag
    Teil: „Verwandtschaftsbezeichnungen und genealogische Fachsprache“ Ribbe

  2. Verschiedene Bände des Duden

  3. Brockhaus, „Kleines Konversations-Lexikon“, 5. Aufl. von 1906

  4. „Familienkundliches Wörterbuch“ von Fritz Verdenhalven, Degener-Verlag, 3. Aufl.

  5. „Lateinische und deutsche Bezeichnungen in der Familienforschung“ von Josef A. Huber, Augsburg; Aufl. 2001

  6. „Abenteuer Ahnenforschung“ von Eike Pies, Verlag, E: & U. Brockhaus, 1994

  7. „Ahnen- und Familienforschung in Polen leicht gemacht“ von Werner Zurek, Verlag R.G. Fischer, 2. Aufl. 2001

  8. „Wortschatz für den Sippenforscher“ von R. Koppensteiner, Wien 1939

  9. „Laterculus Notarum“, lateinisch-deutsche Interpretationshilfen für spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Archivalien von Karl E. Demandt, Archivschule Marburg, 6. unveränderte Auflage 1998

  10. „Ursprung und Bedeutung der Regulierungs- und Separationsrezesse in den östlichen Provinzen“, Dessin, Berlin 1927. (erhalten von Herrn Peppel, Gelsenkirchener Treff)

  11. „Verzichtbuch der Kirchspiele Hilden und Haan (1562-1623)“ von Heinrich Strangmeier, 1970

  12. „Obligationsprotokolle des Gerichts und Kirchspiels Hilden und Haan (1738-1809) von Wolfgang Wenning, 1986

  13. „Die Amtssprache“ Verdeutschung der hauptsächlichsten im Verkehre der Gerichts- und Verwaltungsbehörden sowie in Rechts- und Staatswissenschaft gebrauchten Fremdwörter von Karl Bruns, Berlin, 9. Aufl. 1914; Nachdruck 2004 des Westfälischen Archivamtes

  14. „Schlüssel zu alten und neuen Abkürzungen“ von Paul Arnold Grun, 1966, reprint 2002 C. A. Starke Verlag

  15. „Latein I für den Sippenforscher“ von Weidler, Grun, 2. Aufl. Lampe, Reprint C.A. Starke Vlg. Limburg

  16. Beiträge in Foren und Mailinglisten

  17. „Wörterbuch zur Familien- und Heimatforschung in Bayern und Österreich“ von Reinhard Riepl, 3. Aufl. 2009

  18. „NS-Deutsch ‚Selbstverständliche’ Begriffe und Schlagwörter aus der Zeit des Nationalsozialismus“ von Karl-Heinz Brackmann und Renate Birkenhauer, Straelener Manuskripte Verlag, 1988

  19. Latein: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/lex-latein.htm

  20. “Vom Abbrändler zum Zentgraf – Wörterbuch zur Landesgeschichte und Heimatforschung in Bayern” von Reinhard Heydenreuter, Wolfgang Pledl, Konrad Ackermann, Volk-Verlag München, 3. Aufl. 2013