Genealogische Abkürzungen Genealogische Abkürzungen

Genealogische Abkürzungen und ihre Bedeutung

Hier finden Sie zahlreiche genealogische Abkürzungen mit Ihrer Bedeutung
Erläuterungen, ältere Ausdrücke, Berufe, Standesbezeichnungen, Tätigkeiten, Vornamen u. v. m.

Hinweise:

  • Beachten Sie ggf. unterschiedliche Schreibweisen (zum Beispiel c und k oder i und j oder n und nn …).
  • Suchen Sie bi bei Abkürzungen mit und ohne Punkt bzw. mit und ohne Leerzeichen (zum Beispiel: RIP und R.I.P. und R. I. P. bzw. a.a. und a. a.).
  • Die Groß- oder Kleinschreibung spielt bei bei Abkürzungen selten ein Rolle.

In den Erläuterungen verwendete Abkürzungen

  • BAY Bayern
  • BÖH Böhmen
  • ÖST Österreich
  • SAU Sauerland
  • SBÖ Südböhmen
  • (*) Vornamensformen aus dem 14.- 17. Jh. nach 9.)
  • [fr] französisch oder aus dem Fr.
  • [gr] griechisch oder aus dem Gr.
  • [lat] lateinischen oder aus dem Lat.
  • [pol] polnisch oder aus dem Pol
  • [tsch] tschechisch oder aus dem Tschech.
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Es gibt 22 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben V beginnen.
v
vidi -> ich habe es gesehen; via -> über; verte! -> wenden!; verso -> auf der Rückseite
V 5
römisches Zahlzeichen
v cis 185
tschechisch -> abgekürzt für: v cisle 185 = in Nummer 185
v. d.
volente Deo -> wenn Gott will; verbum die -> Wort Gottes; venerabilis dominus -> ehrwürdiger / verehrungswürdiger Herr
V. D. M. I .E.
verbum domini manet in eternum -> das Wort des Herrn währet in Ewigkeit
v. f.
verso folio -> auf der Rückseite des Blattes
v. l., var. Lect.
varia lectio -> andere Lesart
v. s.
vide supra -> siehe oben
v. v.
vice versa -> umgekehrt, in entgegengesetztem Sinne, von vorn
v. von
va
vidua -> Witwe
VB -> SB
Was die VB taten ist klar, bei den SB weiß man es nicht genau, war eingesetzt nach 1945 im Sudetenland zur 'Säuberung'. (Forum 28.04.2012, E. Ambros / G. Ofner)
ve.
veuve -> Witwe
vert.
vertatur -> (bitte) wenden, man wende um
vic.
vicarius -> Vikar
vid.
viduus, vidua -> Witwer, Witwe; vide, videatur -> siehe, man sehe
virg.
virgo oder virgina -> Jungfrau
vis. Mariae
visitatio Mariae -> Mariä Heimsuchung, h. i. Besuch Marias bei ihrer Base Elisabeth, seit 1970 international am 31.5., Deutschland ist beim alten Datum 2. Juli geblieben.
vitr.
vitricus -> Stiefvater, im Mittelalter auch: Kirchenpfleger, Kirchenvater
vol.
volumen -> (Buch)Band
vr
vester -> euer euch gehörig
vs
viduus -> Witwer oder verwitwet; versus ut supra -> wie oben

Quellen

  1. „Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung“ von Ribbe / Henning, Degener-Verlag
    Teil: „Verwandtschaftsbezeichnungen und genealogische Fachsprache“ Ribbe

  2. Verschiedene Bände des Duden

  3. Brockhaus, „Kleines Konversations-Lexikon“, 5. Aufl. von 1906

  4. „Familienkundliches Wörterbuch“ von Fritz Verdenhalven, Degener-Verlag, 3. Aufl.

  5. „Lateinische und deutsche Bezeichnungen in der Familienforschung“ von Josef A. Huber, Augsburg; Aufl. 2001

  6. „Abenteuer Ahnenforschung“ von Eike Pies, Verlag, E: & U. Brockhaus, 1994

  7. „Ahnen- und Familienforschung in Polen leicht gemacht“ von Werner Zurek, Verlag R.G. Fischer, 2. Aufl. 2001

  8. „Wortschatz für den Sippenforscher“ von R. Koppensteiner, Wien 1939

  9. „Laterculus Notarum“, lateinisch-deutsche Interpretationshilfen für spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Archivalien von Karl E. Demandt, Archivschule Marburg, 6. unveränderte Auflage 1998

  10. „Ursprung und Bedeutung der Regulierungs- und Separationsrezesse in den östlichen Provinzen“, Dessin, Berlin 1927. (erhalten von Herrn Peppel, Gelsenkirchener Treff)

  11. „Verzichtbuch der Kirchspiele Hilden und Haan (1562-1623)“ von Heinrich Strangmeier, 1970

  12. „Obligationsprotokolle des Gerichts und Kirchspiels Hilden und Haan (1738-1809) von Wolfgang Wenning, 1986

  13. „Die Amtssprache“ Verdeutschung der hauptsächlichsten im Verkehre der Gerichts- und Verwaltungsbehörden sowie in Rechts- und Staatswissenschaft gebrauchten Fremdwörter von Karl Bruns, Berlin, 9. Aufl. 1914; Nachdruck 2004 des Westfälischen Archivamtes

  14. „Schlüssel zu alten und neuen Abkürzungen“ von Paul Arnold Grun, 1966, reprint 2002 C. A. Starke Verlag

  15. „Latein I für den Sippenforscher“ von Weidler, Grun, 2. Aufl. Lampe, Reprint C.A. Starke Vlg. Limburg

  16. Beiträge in Foren und Mailinglisten

  17. „Wörterbuch zur Familien- und Heimatforschung in Bayern und Österreich“ von Reinhard Riepl, 3. Aufl. 2009

  18. „NS-Deutsch ‚Selbstverständliche’ Begriffe und Schlagwörter aus der Zeit des Nationalsozialismus“ von Karl-Heinz Brackmann und Renate Birkenhauer, Straelener Manuskripte Verlag, 1988

  19. Latein: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/lex-latein.htm

  20. “Vom Abbrändler zum Zentgraf – Wörterbuch zur Landesgeschichte und Heimatforschung in Bayern” von Reinhard Heydenreuter, Wolfgang Pledl, Konrad Ackermann, Volk-Verlag München, 3. Aufl. 2013