OrtQuellen
Altfranzenthal (tschechisch: Starý Francentál)
Ortsteil der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

1849 mit Altwarnsdorf, Neuwarnsdorf, Karlsdorf, Floriansdorf und Neufranzenthal zu Warnsdorf vereinigt
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Am Paß
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Auf dem Tannenberg
Einöde / Einschicht des Dorfes Tollenstein im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1913

Bachhäuser
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Bei der Grenzbuche
Einöde / Einschicht des Dorfes Niedergrund im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1918
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933
Niedergrund, Standesamt 1939 - 1943

Bei der Ruine Tollenstein
Einöde / Einschicht des Dorfes Tollenstein im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1913

Finkendorf (tschechisch: Polesí)
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 19xx

Floriansdorf
Ortsteil der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

1699/1799 gegründet 1849 mit Altwarnsdorf, Neuwarnsdorf, Karlsdorf, Altfranzenthal und Neufranzenthal zu Warnsdorf vereinigt
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Fuchsbleiche
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Georgswalde (tschechisch: Jiříkov )
Gemeinde im politschen Bezirk Schluckenau, Gerichtsbezirk Schluckenau

368 m hoch, in den nögdlichen Ausläufern des Elbesandstein- und Sudetengebirges und an der Wasserscheide zwischen Elbe- und Odergebiet gelegen. Die Stadt liegt an der Grenze in einem anmutigen, auf 3 Seiten von waldigen Hüggellande umsäumten Tal. Nicht weit von hier entspringt die Spree. Zoll-Amt
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Groß-Schönau (tschechisch: Velký Šenov (auch Šenov))
Stadtgemeinde im politschen Bezirk Hainspach, Gerichtsbezirk Hainspach



Bücher zu diesem Ort:
-> Marschner, Erhard: Geschichte der Stadt Groß-Schönau in Böhmen im Bezirk Schluckenau. Hrsg: Erich Strobach,Franfurt a.M., 1988, 60 Seiten, 27 Abb., 1 Karte, Stadtwappen
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Innozenzidorf (tschechisch: Lesné)
Ortsteil des Dorfes Tollenstein im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Der Ort liegt im Lausitzer Gebirge unterhalb der Burgruine Tollenstein im engen Tale des Baches Lesenský potok (Goldflössel) an der Hauptstraße Nr. 9 von Česká Lípa (Böhmisch Leipa) nach Rumburk, etwa 1,5 km südöstlich von Jiřetín pod Jedlovou (deutsch Sankt Georgenthal). Östlich erhebt sich der Hörndelrücken, südöstlich der Ziegenrücken. Früher war hier nur die Mühle Lesní mlýn (Buschmühle), die später als Brettsäge und Leinbreche fungierte, und die heute ein Erholungsheim ist. Erst nach 1700 wurde vom damaligen Herrschaftsbesitzer Anton Florian von Liechtenstein eine neue Siedlung gegründet, welche ihren Namen zu Ehren von Papst Innozenz XI. (1676–1689) oder Innozenz XII. (1691–1700) erhielt. 1750 hatte die Siedlung etwa 21 Häuser, welche mehrheitlich von Waldarbeitern bewohnt waren. Erst nach 1945 entstand durch Übersetzung von Buschdörfel, wie der Ort bis dahin hieß, der heutige tschechische Namen Lesné (tschech. les = Wald). An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert fand eine Belebung des Ortes statt, da eine neue Straße von Česká Lípa nach Rumburk gebaut wurde, welche nun auch Touristen nach Lesné führte. Zahlreiche Häuser wurden zu Einkehrhäusern umgebaut, einige davon dienen bis heute als Pension. Durch den Zuzug von Menschen lebten hier um 1880 bereits 312 Menschen. Unterhalb des Ortes befindet sich am Goldflössel der kleine Staudamm Lesenská přehrada. 1949 wurde Lesné gemeinsam mit Rozhled (Tollendorf) an Jiřetín angeschlossen.
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1913

Irisbleiche
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Karlsdorf (früher Philipsburg)
Ortsteil der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

1849 mit Altwarnsdorf, Neuwarnsdorf, Floriansdorf, Altfranzenthal und Neufranzenthal zu Warnsdorf vereinigt
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Katharinenthal (tschechisch: Kateřina )
Ortsteil des Dorfes Niedergrund im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1918
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933
Niedergrund, Standesamt 1939 - 1943

Klein-Semmering
Einöde / Einschicht des Dorfes Teichstatt im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1784 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Köglerberg
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Kreibitz (tschechisch: Chřibská)
Stadtgemeinde im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Sommerfrische, im Tal des Kreibitzbaches am Elbesandsteingebirge, am Eingang der böhm.-sächs. Schweiz. Der Ort wurde erstmals 1383 erwähnt und erhielt 1570 das Stadtrecht. Stadtkirche im Barockstil, ursprünglich ein Renaissancebau. Die Glashütte wird schon 1427 erwähnt, sie produziert Schmuckglas, früher mehr Gebrauchsglas. Aus Kreibitz stammt der Amerikareisende und Naturforscher Thaddäus Haenke (1761-1817).

Bücher zu diesem Ort:
-> Gampe Adolf: Schönes Kreibitztal. Bilder aus der Heimat. Backnang: Niederland-Verlag 1989, 104 Seiten, Abb., 1 Kart
-> Gampe, Adolf: Heimatbuch Kreibitztal und Teichstatt. Hrsg. von Bund der Niederländer. Backnang: Niederland-Verlag 1985. 422 Seiten, Abb., 1 Karte
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Kreibitz-Neudörfel (tschechisch: Chřibská Nová Ves)
Ortsteil des Dorfes Teichstatt im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1784 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Lichtenberg (tschechisch: Světlík )
Ortsteil des Dorfes Obergrund im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1917
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Lichtenhain (1. Anteil) (tschechisch: Světliny 1. díl )
Ortsteil des Dorfes Niedergrund im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1918
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933
Niedergrund, Standesamt 1939 - 1943

Lichtenhain (2. Anteil) (tschechisch: Světliny 2. díl )
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1789
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Warnsdorf, Standesamt 1941 – 1943 (nur Sterbefälle)

Lichtenstein (tschechisch: Ladečka (vorher Lichtenštejn))
Ortsteil des Dorfes Obergrund im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1917
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Neu-Karlsdorf
Einöde / Einschicht der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Neue Welt
Einöde / Einschicht des Dorfes Tollenstein im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1913

Neufranzenthal (tschechisch: Nový Francentál)
Ortsteil der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

1849 mit Altwarnsdorf, Neuwarnsdorf, Karlsdorf, Altfranzenthal und Floriansdorf zu Warnsdorf vereinigt
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Neugeorgswalde (tschechisch: Nový Jiříkov (vorher Nová Georgswalde))
Dorf im politschen Bezirk Schluckenau, Gerichtsbezirk Schluckenau
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Neukreibitz (tschechisch: Nová Chřibská )
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Neusorge (tschechisch: Nová Starost)
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Neuwarnsdorf (tschechisch: Nový Varnsdorf)
Ortsteil der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

1687/1689 gegründet 1849 mit Altwarnsdorf, Floriansdorf, Karlsdorf, Altfranzenthal und Neufranzenthal zu Warnsdorf vereinigt
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Niedergrund (tschechisch: Dolní Podluží (vorher Dolní Grunt))
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1918
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933
Niedergrund, Standesamt 1939 - 1943

Niederkreibitz (tschechisch: Dolní Chřibská (auch Dolejní Chřibská, Vorher Chřibská II) )
Gemeinde im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Gehörte bis 1850 zur Herrschaft Böhmisch-Kamnitz.

Bücher zu diesem Ort:
-> Frind, Horst: Die Niederkreibitzer Bauerngüter und ihre Besitzer im 17. und 18. Jahrhundert. In "Ostdeutsche Familienkunde", Band XV. 46 Jg., Heft 1, Januar-März 1998, S.11-23; bei Degener Verlag
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Niederleutersdorf
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Obergrund (tschechisch: Horní Podluží (vorher Horní Grunt))
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf



Bücher zu diesem Ort:
-> Brunn, Emil: St. Georgenthal. Ein Städtchen im nordböhmischen Niederland. Böblingen: Bund der Niederländer 1981, 80 Seiten, Abb. (Schriftenreihe des Bundes der Niederländer, H.13)
-> Süssemilch, Julius: Haimatgeschichte der Stadt St. Georgenthal, Bez. Warnsdorf. Aschaffenburg: Selbstverlag 1964, 46 Seiten, maschinenschriftlich vervielfältigt.
Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1917
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Oberkreibitz (tschechisch: Horní Chřibská (auch Hořejní Chřibská, vorher Chřibská III))
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Philipsburg (später Karlsdorf)
Ortsteil der Stadtgemeinde Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

1849 mit Altwarnsdorf, Neuwarnsdorf, Floriansdorf, Altfranzenthal und Neufranzenthal zu Warnsdorf vereinigt
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Pleschkenhäuser
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Schemmel (tschechisch: Všemily )
Dorf im politschen Bezirk Böhmisch Kamnitz, Gerichtsbezirk Böhmisch Kamnitz
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Schönborn (tschechisch: Studánka )
Dorfgemeinde im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf



Bücher zu diesem Ort:
-> Ortsplan von Schönborn 1940. Neudruck. SIndelfingen: W. Hampel o.J. (um 1980)
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1789
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Warnsdorf, Standesamt 1941 – 1943 (nur Sterbefälle)

Schönfeld (tschechisch: Krásné Pole)
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Seifersdorf (tschechisch: Žibřidice (vorher Vratislavice))
Gemeinde im politschen Bezirk Deutsch Gabel, Gerichtsbezirk Deutsch Gabel
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915

Sophienhain (tschechisch: Žofín )
Ortsteil des Dorfes Obergrund im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei Niedergrund, römisch-katholisch 1784 - 1917
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1787
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

St. Georgenthal (tschechisch: Jiřetín pod Jedlovou (vorher Svatý Jiřetín, Jiřetín))
Stadtgemeinde im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Beliebter Touristenort, 455 m hoch, Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Tollenstein mit Burgruine, Tannenberg, Finkenkoppe, Lausche, Kleis usw. Geschichte: 1548 wurde St. Georgenthal Markt, 1587 zu Stadt erhoben. Die Anfänge sind durch den Kupfer- und Zinkbergbau bestimmt (vorangetrieben durch die Besitzer der Herrschaft Tollenstein). In St. Georgenthal nahm der böhmische Glashandel seinen Anfang. Initiator war der Schumburger Kaspar Kittel, der hier im 17.Jh. eine Glashütte gründete. Von der Familie Kittel wurde auch das Dorf Kittlitz gegründet und die Glashütte auf der Antonienhöhe.
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1936
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933
St. Georgenthal, Standesamt 1939 - 1943

Tannendorf (tschechisch: Jedlová )
Ortsteil des Dorfes Tollenstein im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Entstanden zwischen den Jahren 1740 und 1754.
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1913

Teichstatt (tschechisch: Rybniště)
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1784 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915
Warnsdorf, zivil 1924 - 1933

Tollenstein (tschechisch: Rozhled (vorher Tolštejn))
Dorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf
Pfarrei St. Georgenthal, römisch-katholisch 1650 - 1913

Waldthal
Einöde / Einschicht des Dorfes Finkendorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 19xx

Warnsdorf (bis 1849 Altwarnsdorf) (tschechisch: Varnsdorf)
Stadtgemeinde im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Stadt unterhalb des Lausitzer Gebirges. 1352 erstmals erwähnt. 1849 erstand durch Vereinigung von Alt- und Neu-Warnsdorf und der umliegenden Orte Floriansdorf, Karlsdorf, Altfranzenthal und Neufranzenthal eine große Gemeinde, die 1868 zur Stadt erhoben wurde. Sie entwickelte sich ab 1786 zu ein großen Industriestadt und wurde "Stadt der hundert Kamine" oder "nordböhmisches Manchester" genannt. Die größte Strumpffabrik Europas - Fa. Kunert - nahm hier ihren Anfang. Bekannt waren die Verlage Opitz und Strache. Auch in kultureller Hinsicht hatte Warnsdorf Bedeutung: Hier wurde 1830 Beethovens Missa Solemnis erstaufgeführt. Seit 1886 bestand ein Richard-Wagner-Verein, seit 1921 ein Sinfonieorchester. Die Stadt hatte Theater, Museum, Archiv, Stadtbücherei. Auch war sie Sitz eines altkatholischen Bischofs. Warnsdorf ist Geburtsort des Malers Reinhold Klaus und des Bildhauers Vinzenz Pilz, Schöpfer der Quadriga auf dem Wiener Parlament. Verwaltung: Bezirksverwaltung, Bezirksgericht, Stadtamt Schulen: Realschule Handelsschule Fachschule für Weberei Haushaltungsschule

Bücher zu diesem Ort:
-> Palme, A.: Warnsdorf mit seinen historischen Denkwürdigkeiten von dessen Gründung an bis zum Jahre 1850. Neudruck, 1952, 255 Seiten, Abb., 2 Karten
-> Richter, Karl: Auszüge aus der Stadtchronik von Warnsdorf, 1897-1914. Kopie. Manuskript im Sudetendeutschen Archiv
-> Stadtplan von Warnsdorf 1941. Sindelfingen: Herbert Arlt o.J. (um 1980)
Pfarrei Warnsdorf, römisch-katholisch 1571 - 1943
Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1938
Pfarrei Warnsdorf, altkatholisch 1871 - 1938
Warnsdorf, zivil 1872 - 1939
Warnsdorf, Standesamt 1939 - 1943

Zur Säule
Einöde / Einschicht der Gemeinde Seifersdorf im politschen Bezirk Warnsdorf, Gerichtsbezirk Warnsdorf

Pfarrei Warnsdorf, evangelisch 1903 - 1915